Protokoll der Generalversammlung vom 26.04.2024
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Protokoll der Generalversammlung vom 05.05.2023
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Protokoll der Generalversammlung 2022
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Protokoll der Generalversammlung 2021
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Entwurf einer neuen Satzung 2021
Auf der nächsten Generalversammlung werden Änderungen bei der Satzung des Vereins vorgestellt, über die dann abgestimmt werden soll. Über folgenden Link finden Sie den Entwurf der neuen Satzung:
Protokoll der Generalversammlung 2020
Das Protokoll der Generalversammlung können Sie einsehen, wenn Sie hier klicken.
Geopfad
Der Geopfad „Historie, Landschaft und Kupferbergbau“ in Marsberg/Obermarsberg.
„Marsberg ist die an Alter und Geschichte ehrwürdigste Stadt unserer Heimat.“
Das schrieb Josef Rüther 1956 in der Heimatgeschichte des Land-kreises Brilon.
Anlass für diese Aussage sind der Nachweis der Besiedlung durch die Menschen der „Glockenbecherkultur“ vor ca. 4000 Jahren, die Existenz der sächsischen Großfestung „Eresburg“ mit dem Nationalheiligtum Irminsul, der Kupferbergbau und die Verhüttung bereits seit dem 6. Jahrhundert sowie die Eroberung der Eresburg durch Karl den Großen in den Jahren 772-775 n. Chr..
Unmittelbar danach erfolgte der erste Kirchenbau im Sachsenland auf dem Eresberg. Die Gründung der Benediktinerabtei im Jahr 785 sowie die Verleihung der Markt-, Münz- und Zollrechte an das in der Tallage liegende „Horhusen“ um das Jahr 900 n. Chr. zeugen von der besonderen Bedeutung der Region bereits in dieser Zeit.
All diese Entwicklungen basieren auf fünf naturräumlichen Voraussetzungen:
- auf der exponierten Lage der Oberstadt auf dem allseits steil abfallenden Bergplateau des Eresberges, welches die Anlage einer geschützten und befestigten Siedlung stark vereinfachte.
- auf der ca. 40m starken Zechsteinauflage, welche als Wasserspeicher und als idealer Untergrund für die Bodenbildung zu einer ertragreichen landwirtschaftlichen Nutzung führte. Gleichzeitig bot der gut gebankte Zechstein einen idealen und beständigen Baustoff zur Errichtung der herausragenden sakralen Bauten, der Befestigungsanlagen und für die Fundamente und Keller der Wohnhäuser
- auf den unter dem Zechstein liegenden wasserundurchlässigen Schichten des unterkarbonischen Schiefers als wasserstauender Horizont und Voraussetzung für die zahlreichen Quellaustritte, welche in Zeiten nicht allzu großer Besiedlung den Wasserbedarf deckten und damit die Wasserversorgung, unabhängig vom Tal, sicherstellen konnte. Gleichzeitig ermöglichten sie die Anlage von Zisternen.
- auf das an eine Kluft gebundene Vorkommen von reichen oxydischen Kupfererzen, welches im Bereich des südlichen Eresberges oberflächennah anstand und relativ leicht gewonnen und verhüttet werden konnte. Im 6.- 9. Jahrhundert war dies die einzige nennenswerte Kupferlagerstätte Mitteleuropas und damit die günstigste Voraussetzung für den blühenden Handel und den damit verbundenen Wohlstand.
- auf der Lage an der wichtigen Fernstraße Frankfurt-Lübeck und dem Übergang über Glinde und Diemel als Voraussetzung für die Gründung Horhusens.
Mit der Stadtgründung von Obermarsberg ca. 1220 begann die dominierende Phase der „Oberstadt“, welche sich durch das zielgerichtete Handeln des Magistrats sowie der Zünfte festigte.
Machtpolitische Interessen des Erzbistums Köln führten in der Folge zum Ausbau der Festung Obermarsberg.
Der „Geopfad“ erläutert mit insgesamt 13 Stationen diese Gegebenheiten, um die Gesamtentwicklung anhand noch sichtbarer Zeugnisse verständlich und die Beispiele der Landschaftsgeschichte sowie des bedeutenden Kupferbergbaus „begreifbar“ zu machen.
Im Einzelnen handelt es sich um
1- das Museum der Stadt Marsberg,
2- das Rathaus,
3- die Stiftskirche,
4- den Buttenturm,
5- die Drakenhöhlen,
6- den Buttenturmsattel,
7- den Kilianstollen,
8- den Tagebau Mina,
9- den jüdischen Friedhof,
10- den Kalvarienberg,
11- die Wasserkunst,
12- die Grube Mina,
13- die Nikolaikapelle
Die Stationen erschließen einen 6,5 km langen Rundwanderweg, können aber auch einzeln aufgesucht werden.
Der Geopfad beginnt und endet am Museum der Stadt Marsberg mit Exponaten, umfangreichen Erläuterungen sowie digitalen Präsentationen zu dem gesamten Themenkomplex. Eine Schatzkammer mit liturgischen Kostbarkeiten und Paramenten sowie eine komplette Apothekeneinrichtung runden die umfangreichen Präsentationen ab.
Das ebenfalls an dem Geopfad gelegene Besucherbergwerk Kilianstollen bietet in 2-stündigen Führungen einen spannenden und farbenprächtigen Eindruck des gesamten Kupferbergbaus sowie der speziellen Mineralogie und Geologie. Eine Fahrt mit der Grubenbahn ist ein unvergessliches Erlebnis.
Wer den Flyer für den Geopfad herunterladen möchte, kann hier klicken.
Alle Stationen auf einen Blick in einem pdf-Dokument gibt es hier.
Großzügige Spende der Sparkasse Paderborn-Detmold an den Förderverein

Obere Reihe v. links n. rechts
Detlev Steinhoff, Hermann Runte
Untere Reihe
Gerd Rosenkranz, Melanie Laukant Leiterin der Sparkasse in Marsberg
Heiner Duppelfeld
u. Herr Trotz Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung
Obermarsberg ist mit seiner bedeutenden geschichtlichen Entwicklung, seinen Kirchen und Bauwerken das historische Zentrum der Stadt Marsberg.
Ca. 8000 Besucher jährlich finden den Weg auf den Berg, um die einzigartigen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Das Heimatmuseum der Stadt Marsberg verzeichnet seit der Eröffnung im Jahr 2014 ca. 10 000 Besucher.
Auch die herausragenden Zeugnisse der Landschaftsgeschichte und des ehemaligen Kupferbergbaus sind beeindruckend, bedürfen aber zum Verständnis einer „vor“ Ort Beschreibung.
Der Förderverein Historisches Obermarsberg e.V. möchte nun die beeindruckenden Zeugnisse der bewegten Geschichte in Form eines beschilderten Wanderweges (Geopfad) den Bewohnern unserer Stadt, den Bildungseinrichtungen sowie dem Tourismus erschließen.
Der Geopfad wird ausschließlich über Spenden finanziert.
Durch die jetzige Förderung der „Stîftung der Sparkasse Paderborn-Detmold für die Stadt Marsberg“ in Höhe von 4000,00 Euro kann der Förderverein mit der Realisierung beginnen.
Erlinghausen – immer auf der Höhe

Programm des Aktionstages
Erlinghausen am 19.05.2019
11:00 Uhr offizieller Beginn des Aktionstages
• Begrüßungsrede des Leiters des Städtischen Museums
Herr Heiner Duppelfeld
• Frühschoppen mit Grillimbiss der Feuerwehr und
des Schützenvereins
• Kaffee und Waffeln der KFD
• Musikalische Begleitung und Darbietung
des Musikvereins
• Gesangliche Darbietung des „ MGV Cäcilia“
• Tanzvorführungen des Jugendballetts der KJB
• Tanzvorführungen des Balletts der
• Erlinghäuser Karnevals Gesellschaft
• Auftritt der Kinder des Städtischen Familienzentrums
„Pfiffikus“
• Verschiedene Aktionen an den Ständen der Vereine
• Film und Fotoschau
19:00 Uhr Ausklang des Aktionstags
Gesindemahl

Tauchen Sie ein in die sagenumwobene Zeit des Mittelalters
bei einem 9 Gänge Menü mit Geschichten und Musik aus dem Mittelalter-
Samstag, den 10.11.2018
Im Haus der Geschichte und der Begegnung
in Obermarsberg (Heimatmuseum)
Beginn 19:00 Uhr
„Nim brodt unnd saltz zu Händ
so hat guth essen nit eyn end.
Unt nim gueten muets dis essen ein.
So wirt fol lobs dein reden sein.”
Für Unterhaltung sorgen die Spielleute aus Padberg
Kosten für dieses 9 Gänge Menü 32.00 Taler (€) pro Person
Anmeldung : Detlev Steinhoff Tel. 02992 / 1281
oder detlev.steinhoff@online.de
Das Menü:
Germanischer Met zum Willkomm
Landrodt mit Zwetschkenschmalz
Rote Beete mit gebratenen Apfelspalten, Speck & Zwiebeln
Ein Sud des Burggartens
Gesinde Gärtners Grünzeug
Aus Neptuns Reich: Hering in Sahnetunke an Grünkräutern
mit Zwiebelringen
Stelzen vom Mistkratzer, 1 Echten Knechte Wurst, Schälrippe, mit Karotten-Erdepfelstampf
Wanstschließer für die Kumpanei
Arme Plinsen mit Johanisberen
und Vanille
Ins Gedächniss rufen

Heimatmuseum zeigt Stücke zum Reichsbanner von 1924-1933
“Für eine starke Republick”

Reichsbanner Schwarz-Rot Gold 1924-1933
Sonderausstellung
Im Heimatmuseum der Stadt Marsberg
in Obermarsberg
ab Mittwoch, den 05. Sept. 2018
Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, den 04. Sept. 2018 um 17:00 Uhr
Öffnungszeiten
mittwochs und sonntags
von 14:00 – 17:00 Uhr
Sonderführungen Tel. 02994 / 1566Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, kurz Reichsbanner, war während der Weimarer Republik ein politischer Wehrverband zum Schutz der demokratischen Republik, der in veränderter Form bis heute besteht.
Der Verband wurde am 22. Februar 1924 in Magdeburg als Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund der republikanischen Kriegsteilnehmer durch die drei Parteien der Weimarer Koalition (SPD, Zentrum, DDP) gegründet. Es sollte dem Schutz der Weimarer Republik gegen ihre radikalen Feinde dienen. Der damalige und heutige Bundesgruß des Reichsbanners lautet „Frei Heil!“ oder „Freiheit!“. Er gab die Wochenzeitung Illustrierte Reichsbanner-Zeitung, später in Illustrierte Republikanische Zeitung umbenannt, heraus.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Verband 1933 verboten, ebenso wie das zuvor 1931 auf Initiative des Reichsbanners geschaffene Bündnis Eiserne Front – gemeinsam mit den Gewerkschaften ADGB und Afa-Bund, dem Sportbund ATSB und der SPD.
Am 28. Oktober 1953 wurde der Verband wieder gegründet, ohne den Status der einstigen Massenorganisation zu erreichen, und erhielt 1968 seinen heutigen Namen Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten. Es ist ein überparteiliches, in der Praxis von Sozialdemokraten dominiertes Bündnis, das sich der politisch-historischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit sowie der demokratischen Traditionspflege widmet, mit dem Ziel, die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu bewahren und zu stärken
Sonderausstellung: “Westheim im Wandel der Zeit”
Einladung zur Sonderausstellung vom Sonntag, dem 18. März bis Sonntag, dem 26, August 2018,
im Heimatmuseum der Stadt Marsberg in Obermarsberg.
Öffnungszeiten:
Jeden Mittwoch und Sonntag von 14:00 – 17:00 Uhr
Westheim
Sonderausstellung: “Westheim im Wandel der Zeit”



Mit dem Bürgerpreis ehrte Bürgermeister Klaus Hülsenbeck Gemeinschaftsleistung in Obermarsberg, die unter Federführung der Kolpingsfamilie den historischen Markt ausrichtet und das Heimatmuseum der Stadt unterstützt.Einsatz und Herzblut in Obermarsberg Tradition zum Neujahrsempfang- ist auch die Verleihung des Bürgerpreises der Stadt. Damit soll Ehren amtliches Engagement gewürdigt werden. Hülsenbeck: “Denn vieles, was ehrenamtlich getan wird- müsste ohne Ehrenamt entweder aus finanziellen Gründen zurückgestellt werden, müsste teuer bezahlt werden oder käme gar nicht zur Ausführung.” Mit dem Bürgerpreis ehrte Bürgermeister Klaus Hülsenbeck eine dörfliche Gemeinschaftsleistung. In Obermarsberg habe man “mit viel Einsatz und Herzblut wieder einen wunderbaren historischen Markt vorbereitet und durchgeführt.” Das ganze Dorf war aktiv im Einsatz und habe Marsberg und Obermarsberg weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht und gezeigt, was eine Dorfgemeinschaft zu leisten im Stande sei. Unter dem Dach der Kolpingsiefamilie nannte er stellvertretend für alle: Detlev Steinhoff, Michael Juchenath, Andree Peuser, Rainer Vorneweg und Heribert Trachterrnach. Mit dem Reinerlös aller bisherigen historischen Märkten kamen der Oberstadt und dem dortigen Vereinsleben zugute, u.a. dem Umbau der ehemaligen Grundschule ins neue Heimatmuseum der Stadt Marsberg mit Begegnungszentrum. Der Förderverein Historischen Obermarsberg hat das Heimatmuseum der Stadt Marsberg als Betreiber übernommen, um die Geschichte Marsbergs in anschaulicher Weise darzustellen und sie der Bevölkerung zugänglich zu machen. Das Museumsteam des Fördervereins und rund 40 weitere Personenaus Ober- und Niedermarsberg sowie aus Olsberg und sogar Hamburg haben die weit über 2000 Besucher an deutlich mehr als 100 Öffnungstagen im vergangenen Jahr im Heimatmuseum betreut. 2017 wurden Audio-Guide-Geräte angeschafft und ein Videoraum aufgebaut. Die Sonderausstellung zur Himmelsscheibe von Nebra oder 100 Jahre Kommunismus zogen sehr viele Besucher an. Stellvertretend nannte der Bürgermeister Hermann Runte,. Friedhelm Bracht, Gerd Rosenkranz, Heiner Duppelfeld, Manfred Weber-Schulte, Michaela Künemund und Detlev Steinhoff.
Luthermahl
Ein Festessen zur Erinnerung an die Reformation
Samstag, den 11.11.2017
Im Haus der Geschichte und der Begegnung in Obermarsberg
(Heimatmuseum der Stadt Marsberg)
Beginn 19:00 Uhr Kosten für dieses 9 Gänge Menü 28.00 Taler
Trinken ohne Durst,
studieren ohne Lust,
beten ohne Innigkeit
sind verlorene Arbeyt.
Martin Luther
Anmeldung für dieses Luthermahl bei Detlev Steinhoff Tel.02992 / 1281
Himmlische Klänge in der Nikolaikirche am 10. September 2017

Ein Sonderkonzert findet am 10. September in der Nikolaikirche in Obermarsberg statt. Die junge Harfenistin Jasmin-Isabel Kühne wird als Gast des “Fördervereins Historisches Obermarsberg” um 17.00 Uhr Werke von Johann Sebastian Bach, aber auch von zeitgenössischen Komponisten wie Benjamin Britten und Heinz Hollinger auf dem königlichen Instrument Harfe spielen.
Die junge Harfenistin Jasmin-Isabel Kühne gehört zweifellos zu den herausragenden deutschen Harfenisten ihrer Generation. Mit 18 Jahren wechselte sie nach bereits zahlreichen Wettbewerbserfolgen in die Harfenklasse von Prof. Godelieve Schrama an die Hochschule für Musik in Detmold, wo sie ihre künstlerische Ausbildung, Musikpädagogik und ihr Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte. Um ihr Harfenspiel zu perfektionieren, setzte sie ihr Masterstudium in Paris und Oslo bei der weltweit bekannten Harfenistin Isabelle Perrin fort und belegte Meisterkurse bei berühmten Harfenisten wie u.a. Germaine Lorenzini, Isabelle Moretti und Jana Bouskova.
Ihr Spiel wird von der Presse als „himmlisches Erlebnis“ (Westfälische Nachrichten) mit „atemberaubender Anmut“ (WDR Print) gelobt. (Text Ulirch Eilebrecht)
Das Konzert wird zum Abschluss der Ausstellung “Die Himmelsscheibe von Nebra” gegeben. Zahlreiche Besucher haben die Ausstellung besucht und gleichzeitig einen Gang durch das Heimatmseum der Stadt Marsberg in Obermarsberg gemacht sowie der Nikolaikirche, der Perle der Frühgotik, und der ehrwürdigen Sitfitskirche, die in ihren Ursprüngen auf Karl den Großen zurückgeht, einen Besuch abgestattet.
Aus Freude über den Erfolg insgesamt laden wir Sie herzlich zu dem Konzert ein. Ihr Förderverein Historisches Obermarsberg e. V…